Good bye Istria

8.5.2021

Wir liegen in der Marina von Porec, eine sehr schmale Marina. Anlegemanöver bei 15kn Seitenwind wird zur Herausforderung, aber es gelingt. Am 5.Mai holen wir Susi, Johannes Partnerin in Koper von Zug . Die nächsten Tage stehen im Zeichen der Entdeckung Istriens.

Wie richtige Touristen fahren wir mit dem Mietauto quer durch das istrische Festland. Am ersten Tag besichtigen wir die Hügelstädte im Mirnatal.

Motovun mit seinen Trüffeln ist der erste Stopp. Wieder zieht uns das Örtchen in seinen Bann. Wir genießen ein köstliches Mittagessen und fahren weiter nach Buzet, angeblich die Hochburg der Brände und Marmeladen. Wir sind nicht beeindruckt,

Die dritte Stadt, die wir besuchen ist Hum, die kleinste Stadt der Welt mit dreiunddreißig Einwohnern. Entzückend! Dort finden wir ein wundbares Geschäft, mit köstlichen, speziellen Marmeladen, Schnäpsen und Spezialgebäck. Wir schlagen zu.


Am nächsten Tag besichtigen wir Pula. Das Amphitheater, den Sergierbogen und den Titovpark. Dann schlängeln wir uns der Küste entlang nach Opatija. Der Blick ist spektakulär. Wir wandern den Lungo Mare entlang bis Volosko, wo wir ein grandioses Essen genießen. Getoppt wird das Essen noch durch ein gewaltiges Gewitter mit Hagel.

Die Heimfahrt auf der Autobahn ist durchwachsen. Schwere Gewitter lösen bombastische Wolkenformationen ab. Wir werden durch einen wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.

Morgen verlassen wir Istrien. Aufgrund der Einreisebestimmunen und Windsituation fahren wir wieder nach Süden. Es gibt noch genug zu entdecken!

Der Sonne entgegen

1.5.2021

Valun bis Rovinj

Von Punat aus sind wir wieder nach Cres gefahren, allerdings auf die andere Seite nach Valun. Leider kein Wind und der aus der falschen Richtung, daher unter Motor. In Valun liegen wir im Stadthafen, entzückendes Miniörtchen. Wir spielen unser Lieblingsspiel und fahren uns die Mooring ein. Zum Glück findet sich wie immer ein Held, der sie wieder freibekommt.

Weiter geht es nach Istrien. Unser Rainbowsail bringt uns nach Medulin, einen Ort in der wunderschönen Bucht an der Südspitze von Istrien. Im Sommer geht hier sicher die Post ab. Momentan sind sie in Vorbereitung und alles noch ruhig.

Schräg nordöstlich von Medulin liegt Brijoni, die Insel von Tito, unser nächstes Ziel. Wir können mit einem Golf Car die Insel besichtigen. Das zahlt sich aus!

Einen kurzen Schlag weiter liegt Rovinj. Dort verstecken wir uns vor dem kommenden Jugosturm. Verstecken ist gut gesagt, wir liegen ganz sicher in der absoluten Luxusmarina.

Krk, ein Arbeitsintermezzo und der erste Besuch …

28.4.2021

Die letzten Tage sind wir in der Marina Punat in Krk gelegen. Zwei halbe Tage hatten wir Zeit die Insel kennen zu lernen, dann musste ich für ein Audit nach Klagenfurt. Wolfgang hat in der Zwischenzeit das Boot gehütet.

Krk ist eine wunderschöne, naturbelassene, grüne Insel. Dank Leihauto konnten wir Baska sehen. Wir sind so begeistert von diesem Ort und der Lage. Dobrinje in den Bergen hat uns auch begeistert.

Und gestern habe ich schon unseren ersten lieben Gast mitgebracht!

Rund um Cres

21.4.2021

Die letzten Tage haben wir im Schneckentempo Cres umrundet. Von einer Bucht zur nächsten, und dann immer wieder vor dem Wind verstecken. Wir legen einen Putz- und Waschtag ein.


Wir testen unsere marriage saver, das funktioniert ausgezeichnet. Du verstehst selbst das leiseste Wort.

Gestern waren wir dann in Ul, eine wunderschöne Bucht, mit dem Blick Richtung Rab und den Velebit, auf dem noch immer Schnee liegt. Wir wandern in den Ort Punta Kriz und noch weiter bis zu einer kleinen Kapelle. Es ist wie in einer anderen Zeit.

Zwischen Losinj und Cres

15.4.2021

Dank eines lieben Freundes gibt es unseren Blog ab heute mit Datum, darauf habe ich ganz vergessen!
Die letzten Tage waren wir in Mali Losinj festgezurrt und haben zuerst dem Jugo und dann der Bora getrotzt. Diese Bora ist noch dazu mit Starkregen gekommen, es war wirklich ungemütlich.
Gestern war der erste schöne Tag, wir haben uns entschlossen noch zu bleiben, da wir überhaupt nichts von der Insel gesehen hatten.
Also nichts wie raus mit den Rädern und nach Veli Losinj.
Das hat sich wirklich ausgezahlt. Eine feine Radstrecke am Meer entlang und ein entzückendes Örtchen.


Und heute treibt es uns weiter nach Norden.
Wir passen nicht durch den Kanal Richtung Cres, unsere Allegria hat zu breite Hüften. Also nehmen wir den langen Weg.


Wir fahren rund um Losinj und dann zwischen Losinj und Cres bis kurz vor dem Ende. Dort gibt es eine kleine Bucht, in der wir ankern. Mit dem Beiboot tingeln wir nach Osor, dem Ort an der Brücke zwischen Cres und Mali Losinj. Auch durch diese Brücke werden wir nicht fahren, Durchfahrtsbreite 7 m, Allegria hat 7,5m.
Ein entzückendes winziges Örtchen mit wundervollen interessanten Skulpturen.



Heading north

Wir verlassen Dugi Otok, nachdem wir noch zwei Tage in der Marina Veli Rat verbracht haben. Eine feine, kleine Marina. Leider sind hier alle Lokale geschlossen, eine schwierige Situation für die Menschen, die hier wohnen. Zum Glück hat der Supermarkt offen, von 17 bis 19 Uhr! Auch das ist ein wundervoller Laden. Du kannst auf 20m2 vom Kondom bis zur Banane alles kaufen oder zumindest fast😂.

Für uns gibt es hier viele wunderschöne Erinnerungen.
Trotzdem haben wir heute Neues kennen gelernt. Wir haben den Norden von Dugi Otok mit den Rädern erkundet.

Mali Losinj

ist unser nächstes Ziel. Die Winde sind uns zur Zeit nicht hold, daher brauchen wir wieder einen windsicheren Hafen, in dem wir auch den Regen der nächsten Tage gut abwettern können. Derzeit weht der Jugo, Montag oder Dienstag dreht der Wind dann wieder Richtung Nord und wird zur Bora.
Wir waren noch nie in Mali Losinj, daher freuen wir uns schon sehr.
Der Jugo treibt uns mit konstante 16 kn Richtung Nord und wir fahren unter Wingaker. Einfach geil!!!

Eingeweht

Seit sechs Tagen liegen wir in der Telascica Bucht auf der Insel Dugi Otok und verstecken uns vor dem Wind. Die letzten Tage haben sich Bora und Jugo abgewechselt. Gestern hat es zusätzlich noch geschüttet. Der Luftdruck ist auf 1004hp gefallen und die Temperatur auf 3°C!
Mittlerweile hat es wieder 8°C und auch der Luftdruck ist wieder gestiegen. Die Sonne scheint, die Bora ist uns noch geblieben. Daher werden wir heute nochmal wandern und morgen unsere Fahrt fortsetzen.
Unser nächstes Ziel ist Veli Rat, an der Nordspitze von Dugi Otok.
Da leider die nächste Front heranrollt, müssen wir uns wieder verstecken. Jugo und Starkregen stehen am Wochenende an.

Es geht los …

Heute sind wir endlich losgefahren! Immer findest du noch etwas und noch etwas zu tun, aber jetzt ist es genug. Unsere erste Fahrt führt uns nicht weit – wir besuchen noch einmal Zirje und eine sehr geliebte Bucht, Vela Stupica.

Ich kämpfe hier ein bisschen mit dem Internet, bis morgen werde ich den Link aber sicher an unsere Freunde verschickt haben.

Unser erster und zweiter Tag bringt uns in zunehmende Stille und Einsamkeit. Heute übernachten wir in den Kornaten, gegenüber von Kornat in der Bucht von Lavra.

Ich habe noch ein kleines Video gedreht, damit ihr euch vorstellen könnt, wie unser Zuhause aussieht.

Die letzten Monate vor Aufbruch

Es wird ernst. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und im März 2021 brechen wir auf. Stichtag ist der 18.3.2021. Allegria läuft nicht mehr im Charter, das heißt, sie gehört uns!!!

Die Umbauarbeiten beginnen im Oktober. Im November können wir dabei sein und uns einbringen. Das ist auch ganz gut Ein erstes Treffen mit dem Tischler ist vereinbart, wir bauen den Backbordrumpf um, damit wir dort mehr Platz haben.

Wir werden komplett autark sein. Wassermacher, Solarenergie, Generator, sogar eine Waschmaschine kommt an Bord.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte!

Ein dichter Winter und Herbst liegt hinter uns. Nicht nur der Umbau der Allegria, wir haben uns auch mit dem Corona Virus infiziert und waren im November krank. Der einzige Vorteil daraus ist, dass wir immun sind.

Und im Dezember bin ich über eine Stiege gestürzt und habe mir im linken Knie einige Bänder gerissen. Das war so ziemlich der Tiefpunkt. Wie heißt es aber so schön? „Niederfallen, Krönchen richten, Aufstehen und Weitergehen!“. Genauso sehe ich das auch. Zuerst Orthese mit Krücken, dann Orthese ohne Krücken, dann noch einmal ein Tiefschlag. Das Knie wird nicht ohne OP. Also zur OP und dann wieder mit Krücken, etc.

Jedenfalls kann ich mittlerweile schon halbwegs gehen. Und auch bei der Allegria haben wir das Tal der Tränen verlassen und sind in Vorbereitung auf unsere Abreise.