März 2024

Unsere Reise geht weiter Richtung Süden. Wir gehen in Deshaies auf Guadeloupe an die Boje um einzuklariere und plötzlich sind wir wieder in Europa. Enklarieren ist unkompliziert, wir zahlien wieder in Euro. Besonders in Deshaies haben sich Franzosen angesiedelt, hier sieht man viele ortsansässige Weiße. Alles ist lässig, entspannt, ein wenig schmuddelig, richtig französisch. Wie schon erwähnt, sieht Guadeloupe wie ein Schmetterling aus und wir sind auf dem westlichen, größeren Flügel. Es regnet so gut wie jeden Tag, entsprechend üppig und satt ist die Insel auch. Direkt in Deshaies ist ein wundervoller botanischer Garten, den wir erklimmen und in den üblichen Regenschauer kommen.



















Im Norden ankern wir in Baie – Mahault. Es liegt am Rande eines Nationalparks, dem Réserve Naturelle du Grand Cul-de-Sac-Marin, ein riesieges Gebiet mit Mangrovensümpfen, Wattgebieten, Feuchtwiesen und Küstenwald. MIt dem Beiboot kann man durch einen Kanal in die Hauptstadt Point-á-Pitre fahren, was wir natürlich machen. Leider steht zu Beginn Wind und Welle gegen uns und wir kommen vollkommen durchnässt in Point-á-Pitre an. Die Sonne trocknet uns schnell und wir besichtigen den Kern der Hauptstadt. Corona und Unruhen haben der Stadt nicht gut getan, vieles steht leer, man sieht die Spuren von Vandalismus, alles in allem keine einladende Stadt.













Wobei uns die Insel Guadeloupe ausnehmend gut gefällt. Es ist sehr europäisch, aber viel entspannter. Menschen aller Farben leben hier und alle sind chic.
Ein weiterer Ausflug führt uns in den Tierpark von Guadeloupe, der uns begeistert. Mitten im Regenwald angelegt, wurde Rücksicht auf das natürliche Gelände genommen und zwischen den Urwaldriesen Hängebrücken gespannt, um in die nächste Etage zu kommen.


















Zum Abschluss noch eine kleine Fotostrecke, von einer versuchten Wanderung. Wolfgang und unsere Freunde wollten „eine kleine, kurze Wanderung“ zu den Wasserfällen im Nationalpark machen. Was in folgendem Drama endete:
The lost FlipFlop





Die Moral von der Geschicht, nicht alles Schuhwerk ist zum Wandern geeignet
Hallo ihr Lieben, danke für die wunderschönen Bilder, diese Farbenpracht, einfach herrlich.
Ja, die kleine Wanderung … dass diese im Morast verläuft, an das denkt doch keiner. 😘
soweit also schon weg von den alpinen wurzeln 😉
was die einheimischen blohapad schaffen, is für uns halt immer noch 1 frage der ausrüstung… wenn wirs mal zu euch rüber schaffen, nehmen wir hochgebirgsflipflop mit fürn hr. kapitän, versprochen!
ureschön schauts dort aus! volle grün! liebe grüsse von monika umd stefan aus dem eher vebrannten cabo verde (heute noch praia, morgen schon mindelo 😉