August 2025
Nach ein, zwei Erholungs-, Wasch- und Packtagen (wir kommen vom Süden des Landes nicht mehr zurück und fliegen gleich gemeinsam nachÖsterreich) geht es in den Süden. Die Strecke kennen wir inzwischen ziemlich gut und wissen auch, dass es sehr unterschiedlich lange dauern kann, nach Guatemala City zu kommen. Wir haben Glück und sind in fünf Stunden da, allerdings stecken wir dann in der Stadt, hier ist immer Rush hour. Im schönsten Licht verlassen wir die Stadt und fahren durch unendliche Felder. Auf über 1.500 Metern gedeiht hier alles, und die Felder sind sehr kleinteilig, alles wird noch in Handarbeit gepflanzt und geerntet. Google führt uns eine abenteuerliche Straße quer durch die Felder, was uns verwunderte und belustigte Blicke der Einheimischen einbringt, die hier noch in der traditionellen Kleidung im Feld arbeiten, Männer in Röcken.
Zum Glück treffen wieder auf die Hauptstraße und ein erster Blick auf den Lago di Atitlán überrascht uns, er ist atemberaubend schön.


Ein letztes Offroad Erlebnis noch, Google hat sich für diese Straße entschieden, obwohl es eine asfphaltierte Zufahrt gibt, und wir sind am Ziel, in San Antonio Palopó, einem winzigen Dörfchen an der Ostseite des Sees. Ein Traum! Die Dörfer rund um den See sind vollkommen indigen bevölkert, schon auf der Hochebene war zu sehen, dass hier Maya Territorium ist. Immerhin sinid 6 Million der gut 18 Millioen Einwohner Guatemalas Mayas und viele von ihnen leben ihre Traditionen.
Zwei Tage haben wir um den See zu erkunden, den ersten Tag besuchen wir das Xocolate Museum und bewundern den Mirador de San Antonio de Palopó, wo angeblich Antoine de St. Exupéry sich Inspirationen zum Buch „Der kleine Prinz“ holte. Er war nach einem Flugzeugabsturz verletzt und verbrachte seine Rekonvaleszenz am Lago die Atitlán. Offensichtlich kam ihm in San Antonio die Eingebung zur Boa Constricta, die einen Elefanten verschlingt.







Am Nachmittag wandern nach Santa Catarina de Palopó, ein richtig bezaubernder Kunstort. Wir genießen einen Kaffee und weiter geht es nach Panajel, dem größten Ort am See. Alex und Eva wandern brav weiter, Wolfgang und ich nehmen das klassische Taxi der Einheimischen, einen Pickup, wo du hinten draufsitzt,stehst, was halt geht.









Panajel ist leider sehr, sehr touristisch. Offensichtlich werden busweise Touristen hergekarrt, entsprechend verdorben ist der Ort. Es gibt einen riesigen Markt mit lauter Ramsch, ich wage mal zu behaupten, 99% China. Und du wirst komplett überrannt. Wir flüchten in die hinteren Gassen und finden ein nettes Lokal.






Am zweiten Tag wollen wir eine Rundfahrt auf dem See machen und die Dörfer auf der anderen Seite besuchen. Leider schlägt wieder ein Virus zu und Eva wird komplett krank. Alex bleibt bei ihr und so machen wir die Fahrt zu zweit.
Wie immer herrliche Bilder! 🌄👍
Könnte man in dem See auch baden? Temperaturen?
Liebe Grüße 👋 😘
Hallihallo, es gibt nur einige Stellen, wo gebadet wird, warum weiß ich nicht genau. Wir waren nicht drinnen, haben nur den Anblick genossen.
Viele Bussis Evelyn