Anfang Mai bis Anfang Juli
Mittlerweile sind wir gut in Menorca gelandet, haben die Insel auch bereits fast umrundet.
Ich schulde noch den Beitrag über Sardinien, den wir auf keinen Fall überspringen dürfen. Diese wunderbare Insel muss unbedingt gezeigt werden.
Sie wird auch Insel der Langlebigen genannt, weil es hier überraschend viele Hochbetagte und auch über Hundertjährige gibt. Die Sarden führen das auf ihr einfaches Leben, die saisonalen Lebensmittel und ausreichende Bewegung durch Arbeit zurück. Tatsache ist, dass Sardinien viele Gesichter hat. Der Norden mit der Costa Smeralda und dem Maddalenaarchipel wird auch die Karibik Europas genannt, hier tummelt sich reich und schön. Es ist unvorstellbar, wieviel Geld hier in Yachten herumliegt, dementsprechend sind auch die Preise vom Lebensmittelgeschäft über die Restaurants bis zur Marina. Wenigstens wurde darauf geachtet, dass die Landschaft nicht verschandelt wird, es wirkt zwar nicht unbedingt natürlich, wenn man an der Ostküste nach Norden fährt, aber es ist wunderschön.
Das Maddalenenarchipel und die Inseln Richtung Korsika sind tatsächlich einzigartig, die rötlichen, bizzaren Steine und azurblaues Wasser sind beeindruckend.
Im Norden von Sardinien, Capo Testa, findet sich ein Naturpark voller bizzarer Steingestalten und Tiere, die nach Korsika blicken, eine ganz besondere Welt.
Und das Landesinnere ist ganz anders. Hier hat man das Gefühl, dass die echten Sarden leben. Viel wilde Natur, wenig Besiedlung und meilenweite Korkeichenwälder. Diese Korkeichen sind auch etwas Besonders. Zum Einen, weil die Blätter ein ganz eigenes Grün haben und der Stamm ein besonderes Braun und zum Anderen, weil sie alle zwölf Jahre geerntet werden können, es wird nur die Rinde genommen und die wächst dann wieder nach. Im Landesinneren find sich viele historische Gebäude, allen voran die Nuraghe, turmartige Gebäude, deren Nutzung bis heute nicht ganz geklärt ist.
Ein ganz besonderes Highlight waren für uns die alten Olivenbäume. Es gibt auf Sardinien offenbar auch eine Anhäufung alter Olivenbäume, der älteste ist 4.000 !!! Jahre alt. Unvorstellbar! Er hat auch noch Früchte, sie sind allerdings nicht genießbar, auch nicht für Öl verwertbar und schaut frisch und fit aus.
Der Westen ist wieder ganz anders, viel schlichter die Orte, viel günstiger und sehr unkompliziert. Alghero ist eine Stadt mit katalanischem Einfluss, die Spanier haben die Stadt nach langer Belagerung im 14. Jahrhundert eingenommen, wodurch sie auch wichtiger Handelsstützpunkt wurde. Einen Besuch ist sie auf jeden Fall wert.
Unser letzter Ort in Sardinien war der Nationalpark Asinara, eine Inselgruppe gegenüber von Porto Torres an der Nordküste, quasi das Tor nach Spanien. Und von dort ging es dann auch los.
Ich habe die Fotos diesmal als Diashow zusammengestellt, hoffe, es passt so. Genießt den Streifzug durch den nördlichen Teil Sardiniens.
Wir sehen uns in Spanien 🇪🇸!




































































SALI ZÄME
IMMER WIEDER SCHÖN EURE BERICHTE ZU LESEN!
BEI UNS NIMMT DAS LEBEN WIEDER SCHWUNG AUF, SUSANNE ARBEITET SEIT HEUTE WIEDER BEI DER HOMEINSTEAD. BEI MIR WIRD DAS DOCH LÄNGER DAUERN, HEUTE SIND’S 6 WOCHEN NACH DER 2. OPS. DAS KONTROLL RÖNTGEN SAH GUT AUS, SEIT LETZTER WOCHE IST AUCH DIE PHYSIO ANGELAUFEN. DIE MOBILITÄT IST NICHT SCHLECHT, EINFACH DIE MUSKELN TAUGEN DERZEIT NOCH ZU ÜBERHAUPT NIX, ICH HOFFE, DASS ICH AB MONATSENDE WIEDER AUTO FAHREN KANN.
WISST IHR SCHON, WANN IHR IM SEPTEMBER IN WIEN SEIN WERDET?
ICH PLANE NOCH 1-2 WOCHEN IN WIEN ZU SEIN, MUSS MIR DIE STADT WIEDER MAL SO RECHT ZU GEMÜTE FÜHREN, INSPIRIERT DURCH EIN BUCH VOM GEORG RENÖCKL “WIEN – ABSEITS DER PFADE, TEIL II”.
JE ÄLTER ICH WERDE, DESTO MEHR SPÜRE ICH MEINE WURZELN … ABER NACH WIEN ZU GEHEN, KOMMT FÜR MICH NICHT IN FRAGE, 1. WÜRDE SUE NICHT WOLLEN, UND 2. ENTSPRICHT DIE REGIERUNG ABSOLUT NICHT MEINEN VORSTELLUNGEN …
EUCH BEIDEN WEITERHIN NE GUTE ZEIT AUF DEM WASSER!
Herzlichst aus Schöfflisdorf Rudi —————————————