Cabo Verdes

Jänner 2024

Unsere letzte Inselgruppe vor der Überfahrt sind die Cap Verden, gut 700 Meilen südlich von den Canarischen Inseln. Nach einer weitgehend angenehmen Überfahrt sind wir in einer Woche dort. Keine Orkas, die uns attackieren. Dafür haben wir wiederholt Delfinschulen, die uns begleiten.
Wir steuern Sal an, die nördlichste Insel der Cap Verden, im Hafen von Palmeira wollen wir ankern und Heidi und Stefan aufnehmen, die leider erst jetzt zusteigen können.
Kaum fällt der Anker sind sie auch schon da! Mit einem Fischer, der sie an Bord bringt. Und jetzt sind wir in Afrika angekommen – hang loose – ist die Devise und No Stress!

Santo Antao

Von Mindelo aus fahren wir mit der Fähre nach Santo Antao, wir wollen ein paar Tage wandern. Odair holt uns an der Fähre ab und mit dem Auto geht es die karge Südseite bergan zum Krater des Vulkans. Vom Kraterrand sehen wir ins Vale do Paúl, es ist nebelverhangen und sehr, sehr üppig. Wir beginnen unseren Abstieg auf 1250 Höhenmetern und es geht einen gepflasterten Eselsteig massiv bergab, bis die Zehen weinen. Kurz vor dem Ort kehren wir ein und genießen den Kaffee, der hier wächst. In Sombinho gibt es köstliches Mittagessen in kleinem Rahmen und zum Glück wartet unser Chauffeur, den unsere Füße würden keinen Schritt mehr gehen.
Wir übernachten in Ponta do Sol und am nächsten Tag gibt es eine moderate Höhenwanderung. Ich muss passen, mein Knie zittert noch immer. Wir übernachten in einem traditionellen „Biohotel“, was auf den Cap Verden leider dasselbe, wir bei uns heißt. Chaos.
Unsere dritte Wanderung führt uns ins Tal des Ribeira Grande, ein wunderschönes, fruchtbares und bewirtschaftetes Tal. Wir wandern zu einem Wasserfall und von dort weiter durch verschiedenen Plantagen. Wieder essen wir traditionell und köstlich. Zum Abschluss fahren wir über die Berge auf der alten Straße wieder zum Fährhafen.

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