Dezember 2023
Wir haben keine Erwartungen an Gran Canaria. Erst als wir die Insel betreten, fällt mir wieder ein, dass Gran Canaria das Paradies der Deutschen ist. Es sind einige hier, was aber überhaupt nicht stört. Leider gibt es in der Marina keinen Platz und wir müssen im Hafen ankern, was ein sehr, sehr welliges Vergnügen ist. Der Hafen ist gleichzeitig Industrie- und Kreuzschifffahrtshafen und dementsprechend geht es hier zu.
Unsere Jungs sind da und wir entdecken gemeinsam die Insel. Viel größer als Lanzarote, hat die Insel einiges zu bieten. Viele Schluchten, viel Grün, tolle, gewundene Straßen.
Wir winden uns durch die Barranco de Guayadeque, eine Schlucht, die schon in der Steinzeit besiedelt war. Links und rechts der Straße kann mann noch die in die Felsen geschlagenen Höhlenhäuser sehen. Einige davon sind noch bewohnt. Die Schlucht zieht sich 20 km weit ins Landesinnere, die Hälfte ist befahrbar. Die Straße endet an der Montaña de las Tierras.
Wir essen im Höhlenlokal Tagoror. Sehr beeindruckend und köstlich. Um den kleinen Gipfel kann man herumspazieren und wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
Der nächste Stopp ist bei den Dünen im Süden der Insel. In Maspalomas gibt es eine richtige kleine Wüste und hier sammeln sich auch die Touristen. Weiter geht es in den nächsten Canyon, wir wollen zum Sonnenuntergang am Roque Nublo, dem geografischen Wahrzeichen Gran Canarias sein. Und es zahlt sich aus.













Wir verlegen Weihnachten mit den Kids vor und feiern gemeinsam am 16.12. ein sehr feines Fest. Leider sind wir nach wie vor vor Anker und schwanken vor uns hin. Am nächsten Tag verlassen uns die Jungs und ein Platz in der Marina wird frei.
Sehr angenehm! Wir müssen ja auch noch für die Atlantiküberfahrt bunkern und das wäre mit dem Beiboot schon recht unbequem. So lässt sich das aber gut organisieren und unsere Hohlräume werden voller und voller.
Nachdem wir den Norden noch nicht gesehen haben, nehmen wir nochmal ein Auto und besuchen das Freiluftmuseum in Gáldar. Hier befindet sich die wichtigste archäologische Fundstätte der Kanaren. Ein ganzes Dorf wurde rekonstruiert und sehr professionell und sympatisch wird das Leben der Ureinwohner Gran Canarias dargestellt.
Im fruchtbaren Agaete gibt es exotische Früchte aus allen Kontinenten, sogar Kaffee. Wir fahren soweit die Straße geht durch das fruchtbare Tal. Wunderschön!























Zu Silvester trudeln wir nachmittags durch die Altstadt von Las Palmas. Nett, nicht sonderlich beeindruckend. Es ist schon einiges los, in den Lokalen wird schon gefeiert.
Abends genießen wir die Stille auf dem Schiff und tanzen, wie immer unseren Mitternachtswalzer am Vorschiff.







Danke für den tollen Bericht und die wie immer schönen Bilder. Ach, wie gerne hätten wir diesmal mitgetanzt! ❤️❤️❤️
Hallöchen ihr Lieben, so wunderschöne Bilder, danke für den interessanten Bericht. Bussi aus Wien! 😗