Juli 2024
Beryl ist vorbei und wir genießen ruhige Zeit auf Grenada mit vielen Spaziergängen und vor allem Nichtstun. Für einen Tag nehmen wir einen Mietwagen und erkunden die Insel, um zu sehen, was wir mit den Kindern machen können. Obwohl Grenada zum Glück kaum getroffen wurde, sieht man die Spur der Verwüstung, je weiter man nach Norden kommt.





Am 23. Juli ist es dann soweit und unsere Jugend kommt an. Genau an diesem Abend geht das heftigste Gewitter über, das wir hier erlebt haben. Kinder und Gepäck sind tropfnass.
Nach ein paar Ankunftstagen tingeln wir in die nächste Bucht, Prickley Bay. Von hier nehmen wir für einige Tage ein Mietauto und erkunden Grenada. Diese Insel ist wieder vollkommen anders, ich kann es gar nicht genau beschreiben. Jedenfalls gefällt sie uns sehr gut. Nicht so mondän, wie die französischen Inseln, aber sehr selbstbewusst und weltoffen.
Auch hier gibt es natürlich eine Distillerie, eine Schokofabrik und viel wunderschöne Natur. Was uns wirklich beeindruckt ist ein Gewürzplantage, wo wir eine sehr qualifizierte Führung durch die verschiedenen Gewürze Grenadas erhalten: Muskatnuss, Zimt, Vanille, Pfeffer und viele, viele andere Gewürze.







Ganz im Norden kommen wir nach Sauteurs, ein hübsches kleines Örtchen. Hier sind die letzten Kariben von der Klippe gesprungen, als sie keinen Ausweg mehr sahen. Wir besichtigen den Morne des Sauteurs, den Springerberg. So viel Geschichte, soviel Leid.





Weiter fahren wir entlang wunderschöner Regenwaldlandschaft zum Egmont Estate, einer Kakaoplantage. Auch hier gibt es eine richtig tolle Führung, wir lernen alle Früchte Grenadas kennen und können erstmals wirklich die Herstellung der exzellenten Schokolade von der Bohne bis zur Tafel mitverfolgen. Es gäbe auch eine Käserei, leider geht sich die nicht aus. Nachdem wir aber im Supermarkt den Käse entdecken und lieben lernen, werden wir sie bei der Rückfahrt sicher besuchen.




Leider ist es nicht möglich zu wandern, Beryl hat alle Wanderwege zugeschüttet und diese sind noch nicht wiederhergestellt. Zuviel anderes wurde verwüstet und hat Vorrang. Die einzige kleine Runde können wir um einen Kratersee machen.



Die letzten Tage liegen wir in der Port Louis Marina in St. Georges und machen die Stadt unsicher.






Ja, und dann sind sie leider schon wieder weg, die Lieben. Und für uns eröffnet sich unerwartet rasch ein Wetterfenster, mit dem wir nach Trinidad rauschen.
Hallo ihr Lieben, danke für den äußerst interessanten Reisebericht.
Schön, dass es euch gut geht.
Viele Bussi Susi & Christian
wie wunderschön ist diese Raupe!!!!! 😍
ganz liebe Grüße und Bussis