Isla Mujeres – Mexiko

Jänner 2026

Von Cancún sind es mit der Fähre nur 20 Minuten bis zu dieser kleinen Insel im Osten Mexikos. Wir hatten die Freude hier für einige Wochen zu liegen und die Insel zu genießen.
Ziemlich genau in der Mitte liegt die Marina Puerto Isla Mujeres, unser sicherer Hafen in dieser Zeit. Wir konnten dort einklarieren und ausklarieren, Germano hat alles für uns geregelt. Und mit im Paket ist das tolle Areal des angrenzenden Resorts und der wunderbare Pool, den wir auch ausgiebig genützt haben.

In unserem Teil der Insel ist der mexikanische Lebensstil gut spürbar, es gibt einen ausgewogenen Mix zwischen Touristen und Einheimischen. Immerhin leben ja ungefähr 15.000 Mexikaner auf der kleinen Insel. Beim Herumstreunen entdeckten wir die Capilla Virgen de Guadalupe Eine kleine Kapelle, die keine Seitenwände hat und hinter dem Altar blickt man direkt auf den Atlantik. Einfach traumhaft. Die Virgen de Guadalupe ist uns überhaupt kein Begriff gewesen, durch Arturo erfuhren wir, dass sie quasi die Nationalheilige Mexikos ist. In Mexiko City steht ihre Kathedrale und am 12.12., ihrem Feiertag, pilgern Millionen Mexikaner zu der Kathedrale. Manche sogar auf Knien.

An der Ostseite der Insel gibt es einen wunderbaren Spazierweg direkt am Wasser, den wir nach Norden gewandert sind, in den Ort, wo die Fähren anlegen. Hier hat die Insel einen ganz anderen Charakter. Tourismus pur. Der Ort ist zum Großteil Baustelle und vollkommen uninteressant, bis auf eine oder zwei Gassen, die gespickt sind mit Ramschläden, Lokalen und Bars für die unendlichen Massen, die die Fähre stündlich auf die Insel schwemmt. Nichts für uns. Aber der Strand ist unfassbar schön. Puderweißer, feinster Sand und davor das Meer in unendlichen Blautönen, die Pelikane jagen und die Fregattvögel stehen hoch am Himmel. Es ist schon nachzuvollziehen, was die Massen hierher treibt. Wie man an den Bildern deutlich sieht, waren wir zweimal im Norden, das erste Mal bei starker Bewölkung und mit Jonny dann im Sonnenschein, der Unterschied spricht für sich.

Drei Lagunen gibt es auf der Isla Mujeres, Spazierwege sind liebevoll angelegt und werden auch reichlich genützt. Die Einwohner sind überhaupt sehr sportlich, an jedem Eck und Ende findet sich ein multifunktionaler Sportplatz, und es ist immer was los.
Und natürlich ist Mexiko das Paradies des Essens, es gibt so viele köstliche Gerichte, wir müssen uns einfach durchkosten.

Ein weiteres Mal tingeln wir in den Norden um Jonny abzuholen, der mit der Fähre von Cancún kommt. Wir freuen uns auf zwei Wochen gemeinsamen Urlaub, in dem wir auch Teile Yukatans entdecken wollen.

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