Lykien – Land des Lichts

10. bis 12. November

Teil 1: Rund um Kalkan

Nach Öli Deniz geht es weiter Richtung Osten. In der Stadt Kalkan legen wir im Stadthafen an. Auch hier sieht man die Entwicklung der letzten 15 Jahre. Die Stadt ist den Hang weiter hinauf gewachsen, die Preise haben angezogen. Wunderschön ist es trotzdem noch immer.
Wir wollen uns endlich die Stadt an dem langen Sandstrand vor Kalkan anschauen – Patara. Der heilige Nikolaus, Bischof von Myra, war in Patara tätig. Mit dem Taxi entdecken wir Lykien, ein absolut faszinierender Abschnitt der Türkei, über den auch heute noch wenig bekannt ist, da die Kultur der Lykier mit ihnen ausgestorben ist, bzw. in der Kultur der Usurpatoren, Griechen, Perser, etc., aufgegangen ist. Patara war eine große Stadt, die schon weit restauriert ist. Hier ist die Kultur der Lykier ein wenig spürbar, obwohl in späteren Jahrhunderten neue Häuser auf den Fundamenten verfallender Bauten errichtet wurden.

Patara

Weiter geht es nach Xanthos, das am Fluss Xanthos liegt, früher die Grenze zwischen Karien und Lykien. Hier ist nicht soviel zu sehen, trotzdem ist es beeindruckend. Vor allem, wie diese Altertümer einfach in der Landschaft verstreut liegen, mitten in den heutigen Glas (Plastik)gewächshäuserebenen.
Zum Abschluss besichtigen wir noch DAS lykische Heiligtum, Leeton. Die Lykier hatten nicht in jeder Stadt eine Akropolis, wie die Griechen, sondern ein gemeinsames Heiligtum, zu dem sie pilgerten. Praktischerweise wurden hier auch gleich mehrere Götter verehrt. In Leeton sind dies Artemis, Apollon und Leto.

Xanthos und Leeton

2 Kommentare zu „Lykien – Land des Lichts

  1. Liebe Evelyn und Wolfgang,
    Danke für euren interessanten Beitrag. Mächtig viel alte Kulturdenkmäler und schöne Bilder von der Gegend.
    Beim Nikolaus am Strand sieht es aber nicht mehr sehr warm aus.
    Hoffentlich geht’s euch gut und ihr habt keine Lockdown oder Covid Einschränkungen.
    GLG Christian

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Christian,
      wir haben keinen Lockdown, außer heute, weil es regnet und wir daher am Schiff bleiben.
      Das faszinierende ist, seit wir Demre (Myra) verlassen haben, sind wir allein, kein einziges Schiff weit und breit. Auch keine Gulets. Ja, hier liegt viel Geschichte herum, sie wohnen praktisch mitten drin.
      Ganz, ganz liebe Grüße nach Österreich! Bleibt stark!!! Bussi
      Evelyn

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s