Lykien – Land des Lichts

12. bis 21.November 2021

Teil 2: Kekova, Myra und das Hinterland

Wir ankern in dem kleinen „Binnenmeer“ bei Kekova. Hassan, der beste Koch vom Mittelmeer, ist noch da, sehr beruhigend. Auch sonst hat sich das kleine Dörfchen wenig verändert, außer, dass es mehr Lokale gibt. Jetzt ist es schon sehr ruhig. Hassan ist schon beim Zusperren, aber frischen Fisch gibt es noch.
Am nächsten Tag fahren wir mit unserem neuen Beiboot über die versunkene Stadt und nach Kaleköy. Wie vor fünfzehn Jahren ersteigen wir die Burg. Mittlerweile muss man Eintritt zahlen, der Ausblick ist nach wie vor atemberaubend. Der Spaziergang durch die Sarkophage zurück zur Stadt ist so wunderschön, dass ich es nicht in Worte fassen kann.

Kekova

Demre/Myra

Wir fahren quasi nur ums Eck, ein Stückchen Richtung Osten, in die Piratenbucht. Von dort können wir mit dem Beiboot nach Demre. Wir fahren den Fluss hinauf bis direkt zur Stadt. Dort vertäuen wir das Beiboot und begeben uns auf die Suche nach einem Autoverleih. Finden Myra Cars und einen sehr günstigen Franzosen, der uns gut durch den lykischen Taurus und wieder zurück bringt. Zuerst aber besichtigen wir das antike Myra mit einem gigantischen Theater und einer ganzen Felsgräberwand.

Ein Tagesausflug in den lykischen Taurus und zurück zeigt uns die Schönheit des Hinterlandes. Auf 800 Metern liegt Arykanda mit einer gewaltigen Aussicht. Im Rücken die Berge und nach vorne die Ebenen. Es ist wenig erhalten, trotzdem kann man die Schönheit der Lage gut nachfühlen.

Arykanda

Wir winden uns weiter in die Berge. Hier werden auf über 1000 Metern Äpfel in großem Stil angebaut. Eine riesige fruchtbare Hochebene liegt inmitten von 2000ern bis 3000ern. Durch die intensive Wassernutzung ist der 850ha große Karstsee Avlan ausgetrocknet. Mit der Forelle an kühlen Wassern wird es nichts.

3 Kommentare zu „Lykien – Land des Lichts

  1. Sali zäme,

    Also wenn wir nicht hie-und-da Bilder mit blauem Himmel von euch erhalten würden, dann wär der Herbst/Winter hier im Schweizer Mittelland noch schwerer zu ertragen. Bitte weiter so!!

    … der ausgetrocknete Avlar See erinnert mich irgendwie an das berüchtigte Owens Valley in Kalifornien … bis in die 20er Jahre die Apfelkammer Kaliforniens, und heute eine Salzwüste, die bewässert werden muss, weil der Wind die Salze aufwirbelt und dann das Atmen nicht mehr lustig wäre … und wer verzichtet schon gerne aufs Atmen wegen ein paar Salzkristallen in der Luft?

    Sagt mal, ist COVID-19 “dort unten” kein Thema? Hier in Mitteleuropa hat ja – kalendergemäss zum richtigen Zeitpunkt – die Virensaison wieder begonnen … und die Politiker (und noch viele andere auch …) fangen wieder voll zu spinnen an (ich sag’s jetzt mal richtig gemässigt) … und ja auch in der CH spinnen sie … Am Sonntag stimmen die Schweizer – nicht ich – über das sog. Covid-19 Gesetz, ab, welches dem Bundesrat freie Hand in allerlei Unmöglicheiten (100% Contact Tracing bis hin zur Impfpflicht) geben würde. Und die Aussichten stehen schlecht für einen geimpften Impfzwanggegner wie mich 🥵

    Herzlichst aus Schöfflisdorf Rudi —————————————

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    1. Lieber Rudi, ja, der See hat uns auch an Kalifornien erinnert. Wir wollten da 1991 an einem Stausee campen, sind in der Nacht angekommen – in der Früh war da kein See, die Bäume sind schon gewachsen.
      Hier gibt es natürlich auch Corona, aber soweit ich das beurteilen kann, aber keine so massiven Anstiege. Auf jeden Fall ist unser Schiff Coronasperrgebiet:). Viele liebe Grüße und Bussi

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